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Strahlender Nachwuchsbeschäler im
typischen Landadel-Look. Mit Langenhagen betritt einer der wenigen
holsteinisch gebrannten Landadel-Söhne die züchterische
Bühne. Landadel war einer der populärsten und erfolgreichsten
Hengste der jüngeren Zuchtgeschichte. Mit Lord Kemm, Lagoheidor
G, Landkaiser und Laudatio stellte er u.a. vier Körsieger in
Oldenburg. Die Mutter Zordala war sehr fruchtbar. Auch der Muttervater
Lord hatte bis weit über Holsteins bzw. Deutschlands Grenzen
hinaus Zuchtgeschichte geschriben. Was mit Livius 11 (P. Luther) begann,
vervielfachte Lord im Laufe seiner langen Vererberkarriere. Unzählige
Parcourstars wie etwa Lyra 20 (H. Luther), Lord Incipit (T. Luther),
Loyal 9 (P. Nagel-Tornau), Lugana (St. Lauber) und viele mehr stehen
stellvertretend für die Vererbungsstärke des Lord, der als
einer der bedeutendsten Hengste Holsteins angesehen werden muß.
Zudem bringt Lord zum dritten Mal das Blut des hochwertvollen Liniengründers
Ladykiller XX ins Pedigree mit ein. In dritter Generation erscheint
der bekannte Marlon XX-Sohn Montevideo, der nach vierjährigem
Zuchteinsatz in den Dressursport ging und mit Uwe Sauer eines der
berühmtesten deutschen Dressurpferde wurde. Der Anblick XX-Sohn
Anklang, der von 1961 bis 1968 im Deckeinsatz war, rundet in vierter
Generation das Pedigree ab. Er ist heute noch vielfach in den Mutterstämmen
bekannter Leistungspferde vertreten. Aus dem Stamm 2978 gingen u.a.
auch die Hengste Tango und Rhamades hervor. Mittlerweile ist Langenhagen
mit seinen Reitern Britta Braunert und Björn Nagel siegreich
in Springpferde- und Springprüfungen der Klasse M.
Bei der westfälischen Hauptkörung 2000 stellte Langenhagen
einen gekörten Sohn in Anpaarung mit einer Pilot-Mutter. |
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